Schiedsrichter

In der Saison 2014/15 sind vier Schiedsrichter für den SC Grün-Weiß Vardingholt aktiv als „12. Mann“ bei der Leitung von Fußballspielen am Ball bzw. an der Pfeife: Jonas Beckmann, Thomas Dickmann, Lucas Hoffboll und Yannick Niklasch. Ihnen gilt großer Dank des Vereins für ihren nicht immer einfachen Einsatz. Damit kann der Verein sein Schiedsrichtersoll für den Fußballverband erfüllen! Bleibt zu hoffen, dass die vier weiterhin mit Freude ihrem Hobby nachgehen und als Vorbild für andere Vereinsmitglieder dienen!

 

Dank gilt auch allen anderen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern, die wir bei den Heimspielen in Vardingholt, aber auch bei den Auswärtsspielen begrüßen konnten. Versuchen wir ihnen den gebührenden Respekt zu zollen, den sie verdienen! Und auch ihre Entscheidungen zu respektieren, die sie in Sekundenschnelle treffen müssen, ohne Linienrichter und ohne technische Hilfsmittel!

Lucas Hoffboll
Thomas Dickmann
Yannick Niklasch
Jonas Beckmann

 

Interview mit Schiedsrichter Jonas Beckmann über sein Hobby.

 

GW aktuell: Jonas, kannst du dich bitte kurz vorstellen?

 

Jonas Beckmann: Ich heiße Jonas Beckmann, bin 23 Jahre alt und studiere in Münster. Schiedsrichter bin ich seit 2005, also nächste Saison bereits seit zehn Jahren – was mich jetzt auch überrascht, dass ich doch schon so lange dabei bin.

 

GW aktuell: Wie bist du dazu gekommen, Schiedsrichter zu werden?

 

Jonas Beckmann (überlegt): Ich glaube, ich habe mich bei einen Jugendspiel meiner Mannschaft dazu entschlossen, den Lehrgang mitzumachen. Ich müsste da in der C- oder B-Jugend gewesen sein. Bei dem Auswärtsspiel sah es zunächst danach aus, als würde kein Schiedsrichter erscheinen und wir hatten überlegt, wer die Spielleitung übernimmt. Ich hätte den Schiedsrichter gemacht, jedoch kam kurz vor Anstoß doch noch ein Schiedsrichter. Wirklich begeistert waren wir nicht von seiner Leistung – und da
kam bei mir die Idee, es (besser) zu versuchen. Also machte ich den Lehrgang in Biemenhorst im November 2005 mit.

 

GW aktuell: Was ist das besondere am Schiedsrichteramt?

 

Jonas Beckmann: Och, man macht regelmäßig Sport, lernt viele Leute kennen und pfeift interessante Spiele. Gerade auch, wenn man als Schiedsrichtergespann losfährt macht es viel Spaß und man hat wirklich interessante Spiele in höherklassigen Ligen.
Ich erinnere mich da an ein Spiel im Grotenburg-Stadion in Krefeld, zu der Zeit als Ailton (ehemaliger Bundesligatorschützenkönig) dort spielte – in so einen Stadion als Assistent einzulaufen war schon ein Erlebnis. Aber auch in den Jugendniederrheinliga
kommt man viel rum und sieht interessante Orte und Stadien im gesamten Fußballverband Niederrhein. Es ist also sehr abwechslungsreich: Man weiß nie, was einen bei einem Spiel erwartet.

 

GW aktuell: Welche Ambitionen hast du noch als Schiedsrichter? Sehen wir dich noch in der Bundesliga?

 

Jonas Beckmann (lacht): Nein, das denke ich nicht. Mit Beginn meines Studiums habe ich beschlossen, bei „uns im Kreis“ zu bleiben. Das heißt, ich bat darum die Kreisligen in Bocholt und Umgebung zu leiten, damit ich sonntags um 18 Uhr noch den Bus nach Münster erwischen konnte. Dies wäre nicht möglich gewesen, wenn ich mit einem Schiedsrichtergespann oder alleine (Bezirksliga) immer sonntags in Richtung Ruhrgebiet gefahren wäre. Und dabei ist es jetzt auch geblieben, ich möchte gar nicht höher pfeifen…Mir reicht die Kreisliga A- dort gibt es schon gute und interessante Spiele und man kennt sich mittlerweile, wenn man häufiger in dieser Spielklasse pfeift.

 

GW aktuell: Welche Wünsche hast du als Schiedsrichter an die Vereine, Trainer, Begleiter, Spieler, Zuschauer?

 

Jonas Beckmann: Also da ich noch nie wirklich großen Ärger hatte, wie man es manchmal hört, habe ich keine besonderen Wünsche. Vielleicht sollten einige Betreuer und Zuschauer sich mal als Schiedsrichter versuchen, anstatt von Außen zu meinen, sie könnten allesbesser – erst dann wird richtig klar, dass es nicht leicht ist, über 90 Minuten die volle Konzentration zu halten und alles richtig zu sehen und zu entscheiden. Denn eine Unachtsamkeit oder Fehler kann das Spiel für den Schiri „kaputt“ machen.

 

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