Sehr geehrte BBV-Redaktion,
Wir sind schockiert über Ihre (Falsch-)Meldung, dass ein Jugendtrainer unserer Spielgemeinschaft gesperrt worden sein soll.
Ihre Veröffentlichung ohne fundierte journalistische Recherche ist falsch, erfunden und vor allem in höchstem Maße diffamierend. Durch Ihren Artikel wird unsere ehrenamtliche Arbeit in den Schmutz gezogen. Viele tausend Stunden investieren wir Trainer und Helfer jedes Jahr in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Ihre Falschmeldung hat uns Vereinsverantwortliche heute Morgen kalt erwischt und zahlreiche Nachfragen ausgelöst. Dabei handelt es sich vermutlich vor allem um Nachfragen wohlwollender Eltern. Andere hingegen, die auf Ihre Berichterstattung vertrauen, werden sich möglicherweise fragen, ob ihre Kinder bei uns überhaupt gut aufgehoben sind.
Wir befinden uns aktuell in einer Phase, in der sich viele Jugendliche entscheiden, wo sie in der kommenden Saison Fußball spielen möchten. Sollte unsere Spielgemeinschaft aufgrund solcher Falschmeldungen an Attraktivität verlieren, hätten Sie anderen Vereinen einen Bärendienst erwiesen.
Ich bitte Sie daher, den betreffenden Artikel umgehend von Ihrer Webseite zu entfernen, sofern dies nicht bereits geschehen ist. Zudem fordern wir eine klare und deutliche Richtigstellung – idealerweise noch heute.
Sollte dies nicht zeitnah erfolgen, besteht die Gefahr, dass sich über das Wochenende hinweg ein falsches Bild in der Öffentlichkeit verfestigt.
Ehrenamtliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat eine derart haltlose Berichterstattung nicht verdient.
In der amtlichen Mitteilung wurde lediglich erwähnt, dass eine Person aufgrund der Bedrohung eines Schiedsrichters gesperrt wurde. Es war dort weder von einem Spieler noch von einem Trainer unserer JSG die Rede.
Der einzige Bezug zur JSG besteht darin, dass es sich bei der betreffenden Person um einen Jugendlichen handelt, der einen Spielerpass bei Borussia Bocholt besitzt. Diese Person hat jedoch seit längerer Zeit nicht mehr aktiv gespielt und wird bei Borussia Bocholt lediglich noch als „passiv“ geführt.
Zum Vorfall im Januar vor dem Spiel gegen die JSG Wertherbruch/Werth:
Bereits vor Spielbeginn hat dieser Jugendliche – der als Zuschauer vor Ort war – die Bedrohung gegenüber dem Schiedsrichter ausgesprochen. Wir als Vereinsverantwortliche haben umgehend eingegriffen, die betreffende Person festgesetzt, dem Schiedsrichter zur Seite gestanden und die Situation gesichert, bis Unterstützung durch den Kreisvorstand, den Schiedsrichterbeauftragten und die Polizei eingetroffen ist.
Wir hoffen, mit diesen Ausführungen zur Klärung beigetragen zu haben und bitten Sie künftig um eine sorgfältigere journalistische Prüfung.
Für Rückfragen und zur Klärung von Sachverhalten stehen wir jederzeit zur Verfügung. Falschmeldungen hingegen weisen wir entschieden zurück.
Mit sportlichen Grüßen
Jörg Keiten-Schmitz
Jugendleiter SC GW Vardingholt e.V.
Jugendtrainer JSG Vardingholt/Barlo